Großartig war die Vorstellung von Hannes in Wengen, als er mit St. Nr. 1 auf dem 2. Platz landete. Im TV konnte man „Ritchie“ vom Start bis ins Ziel auf dieser 4,5 km langen klassischen Lauberhornabfahrt verfolgen. Nach eigenen Aussagen hat er die Anfahrt zum „Hundsschopf“ total verhaut u. so den möglichen Sieg vergeben. Doch auch Rang 2 war super u. auch die Leistung in der Kombination durchaus o.k. Schade, dass die Hahnenkammrennen nicht wie geplant stattfinden konnten.
Im SG wäre Hannes einer der Favoriten gewesen, hoffentlich wird dieser noch nachgetragen.
In der Abfahrt das gleiche. Nach perfektem Lauf im Abschlusstraining am Mittwoch auf Rang 5 gelandet, wurde Hannes auch hier als Mitfavorit gehandelt.
Bei den letztendlich als „Sprintabfahrt“ durchgeführten Bewerb riskierte er zu wenig und traf auch die Spuren nicht ganz so gut.
Im 1.Dg. des Slaloms zeigte Hannes, dass er auch diese Disziplin noch immer beherrscht. Schade, dass er im 2. Dg. einen Fehler machte, zurücksteigen musste und so wegen 8% Zeitüberschreitung um wertvolle Weltcuppunkte kam.
Am Wochenende kommt Garmisch-Patenkirchen. In Bayern ist Hannes immer gut gefahren. Vielleicht klappt es da mit dem 1. Weltcupsieg in diesem Winter.
Bei diesen Rennen gibt Edi Dreschl sein Debut als Techn. Delegierter im Weltcup.
Wir wünschen beiden alles Gute.